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Social Media Guidelines: Sensibilisierung statt Kontrolle

Social Media Richtlinien sollten „einfach und lebendig“ sein. So formuliert von Marcel Bernet in seinem Buch Social Media in der Medienarbeit. Die Grundlagen sollten in einfachen Richtlinien festgehalten werden. Wichtiger als „schriftliche Regeln ist der lebendige Umgang mit ihnen und mit Social Media“. Dies ist, meiner Meinung nach, der richtige Ansatz.

Das Ziel ist nach Bernet „nicht Kontrolle, sondern das Schaffen eines Bewusstseins“. Richtig: Denn Social Media fordert von den Mitarbeitern Kreativität und Aktivität, ein Verhaltenskorsett ist der Entwicklung wenig dienlich. Bernet: „Erklären Sie Ihrem Team, was ein Engagement bringen soll, welche Philosophie und Strategie Ihr Dialog verfolgt, was die Mitarbeitenden dazu beitragen können.“

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Bloggen in Russland: Der Traum von der Online-Revolution

Alexej Nawalnyj ist ein russischer Blogger. Einflussreich. Und mutig. Er attackiert und provoziert das „System Putin“. Aufgrund seiner Aufdeckung der zahlreichen Unterschlagungen der russischen Politiker-Elite konnte er „im Netz die Herrschaft der Ironie und des Zynismus brechen, die das System stabilisierte.“ (faz.net)

Nawalnyj, der Anwalt ist und einen Rückzug in den Westen ablehnt, sammelt akribisch Dokumente und Akten – und stellt diese Jedermann zur Verfügung. Jedermann: Das sind 38.000 User (Stand: Mai 2011), die täglich seinen Blog besuchen. Zudem gründete er das Internetportal Rospil, dort werden „Kontrolldaten über Staatseinkäufe und Manipulationen bei den obligatorischen Ausschreibungen“ zusammengetragen. Wie kommt er an diese Unterlagen? Viele Informanten vertrauen ihm mehr als den russischen Zeitungen. Außerdem kauft er geschickt kleine Aktienpakete und fordert anschließend Akteneinsicht in die Geschäftsberichte.

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Swarm Branding: Der Schwarm und die Marke

Conrad Cain, Gewinner des Sky-Etats und zukünftiger Berater des Pay-TV-Senders, will via Facebook und Twitter „sendungsbegleitende Aktivitäten“ bieten, so internetworld.de in einer Nachricht. Ziel ist es unter anderem, die von den Usern angestoßenen Diskussionen und Meinungen in das Programm einzubinden und den „Dialog mit der Zielgruppe im Netz zu verstärken“. Caine dazu: „Eine aktive Fan-Gemeinde im Social Web wirkt sich mehr als positiv auf das Empfehlungsmarketing aus. Bei Sky werden die Fans integraler Bestandteil des Fernseherlebnisses.“

Es soll einen Dialog geben – zwischen dem Sender und seinen Zuschauern. Zudem sollen die beiden Medien (Fernsehen und Internet) miteinander vernetzt werden. Man kann an wechselseitige Verankerung denken: „Fernsehen kommt ins Social Web – und umgekehrt.“

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